Neues Bildungsjahr - neues Magazin Thema

Neues Bildungsjahr - neues Magazin Thema

mehr oder weniger

mehrwengier (c) forum
Unsere neuen Programmhefte für das erste Halbjahr 2026 sind da und liegen vielerorts aus. 
Das Motto unter das wir dieses Bildungshalbjahr stellen ist dieses Mal: mehr oder weniger
 
In allen Lebensbereichen ist die Frage nach "mehr oder weniger" daran gekoppelt wo denn das vermeintliche Mittelmaß - das "genug" - liegt. Das alte Wort "genug" meinte einmal Fülle, ein "ausreichend sein" und nicht per Vergleich festzustellen das andere ja mehr haben und das dann plötzlich auch für sich zu beanspruchen.
Genug bedeutet "zufrieden sein", "Genügsamkeit" war also nicht Verzicht sondern Zufriedenheit. Und diese (wieder) zu finden erfordert manchmal einfach nur einen Perspektivwechsel, manchmal eben doch einen Vergleich, um zum Beispiel strukturelle oder gesellschaftliche Ungerechtigkeiten aufzuzeigen. Es fordert aber vor allem wie so oft - Begegnung, mit sich selbst und anderen.
 
Alle Bildungsveranstaltungen die wir unter das Thema "mehr oder weniger" stellen findet ihr unten in der Übersicht. 

Statements – Das bewegt uns vom Forum-Team bei der Frage nach „Mehr oder Weniger“

Bei mehr oder weniger denke ich an:
mehr Mitmenschlichkeit - weniger Machtstreben
mehr Verbindung - weniger Konkurrenz
mehr Umverteilung - weniger Ausbeutung
mehr "wir alle" - weniger "wir und die anderen"
mehr freudiges Sein - weniger gieriges Haben...

Diese Stichworte führen mich zu der Frage: Ist der Zustand unserer Welt mehr oder weniger gut? Oder schlecht? Ich finde es wichtig, die Wahrnehmung auf die positiven (Veränderungs-)Ideen zu lenken, die es vielfach gibt. Und die eine echte Chance sein können - im Großen wie im Kleinen.

           - Ulla Otte-Fahnenstich

 

Mit mehr oder weniger verbinde ich, dass alles eine Frage der Perspektive ist; von unterschiedlichen Sichtweisen. Diese existieren nebeneinander, machen uns alle zu einem Teil eines Ganzen. Mehr oder weniger lädt auch immer zu einem und ein, das Verbindung schafft.

           - Lea Loogen

 

Das Sprichwort „Weniger ist mehr“ gilt NICHT für:

Sonne & Strand
Süßigkeit & Spaß
Bitte & Danke
Manieren & Höflichkeit
Lachen & Humor
Wärme & Zuwendung
Ehrlichkeit & Loyalität
Freundschaft & Liebe

           - Marion Höver-Battermann

 

Ich wünsche mir so sehr mehr Grün in den Städten. Ich glaube, VERbetonierte, VERmauerte, VERsiegelte Städte sind keine gesunde Umgebung für Menschen. Nicht nur, dass wir hier wegen Lärm, Feinstaub und Hitzestaus leiden, sondern wir verlieren auch die Verbindung zu dem, was uns nährt und buchstäblich AUFatmen lässt - zu der Natur. Dadurch VERkümmern auch unsere Seelen.

           - Joanna Schmitz

 

„Buy good things – OWN them a long time“

Mein Credo: Mehr Dinge weglassen, die nicht so wichtig sind. So gewinnen die Dinge mehr Raum und Relevanz, die da ist.

           - Manuela Vogler

 

Als berufstätige Mutter kenne ich das ständige Abwägen von mehr Zeit für die Familie, weniger Termine. Mehr Achtsamkeit, weniger Perfektion. In der Familienbildung erlebe ich, wie entlastend es für Eltern sein kann, sich diese Fragen gemeinsam zu stellen. Für mich bedeutet mehr oder weniger vor allem eines:

Bewusster leben – mit Klarheit für das, was uns als Familie wirklich guttut.

           - Pantea Dennhoven

 

Mehr Lächeln und mehr Freude über die kleinen Dinge und der Tag sieht schon ganz anders aus!

           - Carina Quack

 

Mein „mehr oder weniger“-Wunsch beim Blick auf die Weltlage, die mir durch meinen (Social-)Medien-Konsum immer düsterer erscheint: Weniger Verzweiflung und weniger Resignation. Stattdessen mehr Hoffnung und mehr Vertrauen: Darauf, dass das Gute und Schöpferische, das in uns Menschen steckt, stärker ist als alles Destruktive. Das ist meine Form von „Gottvertrauen“ in die göttliche Kraft in uns allen. Optimismus ist für mich Pflicht – als Mensch dieser Zeit, als Bildungsfrau, als Mutter und als Christin.

           - Lucia Traut

 

Ich wünsche mir mehr Raum für das Wesentliche und weniger Konflikte auf der ganzen Welt.

           - Gaby Brahtz

 

Ich kann ziemlich schnell sagen, wovon ich gern mehr oder weniger hätte: mehr Zeit für schöne Dinge, weniger Stress. Aber will das nicht eigentlich jeder Mensch? Materiell ist alles da, was ich brauche – und ich weiß dieses Privileg zu schätzen. Deshalb kreisen meine Gedanken bei mehr oder weniger eher um emotionale, manchmal sogar spirituelle Themen. Mehr Leichtigkeit und Freude wäre schön. Weniger Vergleich mit anderen.

Vielleicht geht es aber gar nicht darum, ständig zwischen „mehr“ und „weniger“ abzuwägen, sondern das, was da ist, wirklich anzunehmen. Zufrieden zu sein. Die eigene Fülle zu erkennen – und den Moment. Oft braucht es dafür gar nicht so viel Veränderung im Außen, sondern eher im Denken: sich bewusst Zeit nehmen, statt sich immer nur danach zu sehnen. Weniger „mehr wollen“ – und dafür mehr Sein.

           - Conny Schubert

Programmübersicht "mehr oder weniger"